Die ACK Ludwigsburg

Herzlich willkommen bei der 
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Ludwigsburg. 
Wir bestehen aus den Gemeinden ca. 10 christlicher Konfessionen in Ludwigsburg, mit dem gemeinsamen Ziel eines schönen christlich-ökumenischen Zusammenwirkens in unserer Stadt.

Die ACK Baden-Württemberg

Sechsundzwanzig Kirchen und kirchliche Gemeinschaften arbeiten in der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg" (ACK) zusammen. 

Die ACK Deutschland

Fünfundzwanzig Kirchen und Konfessionen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zusammengeschlossen, von den zwei mitgliederstärksten Kirchen unseres Landes, über bereits seit Jahrhunderten hier aktiven Freikirchen, bis hin zu den in Deutschland durch die Migrationen geprägten Kirchen. 

Aktuelles

Neuapostolische Kirche ist Vollmitglied der ACK in Deutschland

siehe www.oekumene-ack.de oder katholisch.de
Ein Schritt, der in der ACK Ludwigsburg schon 2024 gegangen werden konnte, ist jetzt auch im Dachverband der ACK in Deutschland erfolgt. 

 Die NAK "bringt sich künftig mit allen Rechten und Pflichten eines Vollmitglieds in die Arbeit der ACK ein und setzt damit ihr Engagement für den Dialog, die Zusammenarbeit und das gemeinsame christliche Zeugnis fort."

N. Müller 

Pfingstmontag in Ludwigsburg: „Friede sei mit euch" – Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtkirche

Am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, feierten Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam einen festlichen ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche am Marktplatz in Ludwigsburg. Veranstalter war die ACK Ludwigsburg (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen), in der verschiedene Ludwigsburger Kirchen zusammenarbeiten. Die Predigt und Liturgie lagen in diesem Jahr in den Händen der vier im ACK-Vorstand vertretenen Kirchen. Das Bibelwort aus Johannes 20, Verse 19–23 bildete die Grundlage für eine dreiteilige Predigt rund um die Frage: Was bedeutet der Frieden Christi – und wie leben wir ihn weiter?

Die Predigt wurde von drei Geistlichen gestaltet: Holger Heß (Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Kirche Ludwigsburg) entfaltete unter dem Titel „Leben – heraus aus der Starre", wie der Heilige Geist wie ein Türöffner wirkt: Er öffnet uns für Gott und für den Nächsten, bringt Bewegung in erstarrte Glaubensleben und befähigt uns, Zeuginnen und Zeugen Christi zu sein. Thomas Schmückle (Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche) zeigte, dass der wiederholte Friedensgruß Jesu – „Friede sei mit euch" – weit mehr ist als eine Begrüßung: Dieser Shalom ist Gottes unbedingtes Ja zu jedem Menschen, unabhängig von Nationalität oder Religion, und sendet uns als Friedensbotinnen und Friedensboten in den Alltag. Daniel Betz (Pastoralreferent der Katholischen Kirche Ludwigsburg) schloss mit dem Gedanken der Vergebung: Der Heilige Geist gibt uns die Kraft, einander freizusprechen – denn Vergebung nimmt der Vergangenheit die Macht über die Gegenwart. Pfingsten heißt: Gottes Geist weht dort, wo Menschen einander nicht in Schuld festhalten, sondern freigeben zum Leben.

Die Liturgie lag in den Händen von Pfarrerin Kerstin Hackius (evangelische Kirche), die auch den Segen spendete, sowie Isabell Klein und Beatrix Wisniewski (beide evangelische Kirche), wobei Beatrix Wisniewski die Schriftlesung übernahm. Musikalisch bereicherten die Instrumentalgruppe der Neuapostolischen Kirche Ludwigsburg unter Leitung von Steffen Theurer sowie die Sopranistin Elena Müller den Gottesdienst. Besonderer Höhepunkt war die Arie „Erfüllet, ihr himmlischen Flammen" von Johann Sebastian Bach, begleitet von Bezirkskantor Fabian Wöhrle an der Orgel und Rahel Coquema an der Bratsche. Die Instrumentalgruppe spielte zudem Intermezzi von Joachim Neander und Franz Schubert sowie „Nun danket alle Gott" nach Johann Crüger und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Wie im Vorjahr zog die Gemeinde am Ende singend in einer Polonaise aus der Stadtkirche auf den Ludwigsburger Marktplatz – ein lebhaftes Bild für den Sendungsauftrag, den der Gottesdienst verkündet hatte: Gottes Frieden nicht hinter verschlossenen Kirchentüren zu behalten, sondern hinauszutragen in eine Welt, die ihn braucht.
M. Weber und J. Schäfer

Pfingstmontag 2025 in Ludwigsburg: „Was glaube ich?“ – Ökumenischer Gottesdienst vereint Christen in der Stadtkirche

Am 9. Juni 2025, bei strahlendem Sonnenschein, feierten Christinnen und Christen aus verschiedenen Konfessionen einen festlichen ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche Ludwigsburg. Veranstalter war die ACK Ludwigsburg (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen). Der Gottesdienst stand im Zeichen des Nizänischen Glaubensbekenntnisses, das dieses Jahr 1700 Jahre alt wird, und unter dem Leitmotiv: „Was glaube ich?“

Der Projektchor der Neuapostolischen Kirche unter Leitung von Alex Heß setzte musikalisch besondere Akzente und bereicherte die Feier mit Gastsänger*innen aus verschiedenen Gemeinden.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Predigtimpulse, die das Glaubensbekenntnis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten:

     Daniel Betz (Pastoralreferent, Katholische Kirche Ludwigsburg)

leitete den Gottesdienst ein mit dem Hinweis, dass Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes ist – jener Geist, der Christ*innen aller Konfessionen verbindet. In der Vielfalt der Kirchen und Glaubensformen sei das gemeinsame Bekenntnis eine wertvolle Brücke. Das Nizänum, entstanden im 4. Jahrhundert, biete genau das: eine Sprache des Glaubens, die über Unterschiede hinweg verbindet. Gerade heute brauche es solche verbindenden Elemente, um als Christen gemeinsam aufzutreten.

     Klemens Kißner (Pastor, Freie evangelische Gemeinde Ludwigsburg)

stellte den Bibeltext Matthäus 16,13-19 ins Zentrum: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Diese Aussage des Petrus sei nicht Ergebnis theologischer Analyse, sondern Ausdruck eines Herzensbekenntnisses – spontan, kraftvoll, persönlich. Auch heute stelle sich diese Frage neu: Wer ist Jesus – für mich, jetzt, in meinem Alltag? Unsere Vorfahren haben darauf Antworten gefunden, im Nizänum formuliert. Aber der Glaube beginnt immer wieder neu – im Herzen jedes Einzelnen.

     Kerstin Hackius (Pfarrerin an der Stadtkirche)

sprach aus der Praxis mit Konfirmand*innen: „Was glaubst du?“ – eine scheinbar einfache Frage, die Jugendliche wie Erwachsene herausfordert. Das Nizänische Bekenntnis helfe, den Glauben in Worte zu fassen – aber Glaube sei mehr als Formeln. Es gehe um Beziehung: zwischen Mensch und Gott, zwischen Jesus und der Welt, zwischen Geist und Gemeinschaft. Die Bilder der Schöpfung, der Fülle des Lebens, der inneren Kraft – all das könne helfen, den eigenen Glauben zu entdecken und zu leben.

     Jochen Kolb (Priester, Neuapostolische Kirche Ludwigsburg)

schloss mit einem sehr persönlichen Blick: Ein Bekenntnis sei nicht nur das gesprochene Wort – sondern eine öffentliche Haltung, ein gelebtes Zeugnis. „Wie begegne ich den Menschen in der kommenden Woche? Begegne ich ihnen im Geist Christi?“ Das Nizänische Glaubensbekenntnis sei nicht nur historisches Dokument, sondern auch persönlicher Anspruch. Es lade dazu ein, die eigene Einstellung zu prüfen und den Heiligen Geist im Alltag wirken zu lassen. Seine zentrale Frage: Wo wirst du Christus diese Woche begegnen?

Nach dem Segen – begleitet von eigens gestalteten Lesezeichen mit dem Nizänum – zog die Gemeinde singend in einer Polonaise aus der Stadtkirche. Der abschließende Empfang mit Kaffee und Hefegebäck auf dem sonnigen Marktplatz bot Gelegenheit zur Begegnung über Konfessionsgrenzen hinweg – ganz im Geist der ACK.

Präambel

Die in der “ACK Ludwigsburg“ verbundenen christlichen Gemeinden & Gemeinschaften wollen ihrer Gemeinsamkeit im Glauben an den einen Herrn Jesus Christus, der Haupt der Kirche und Herr der Welt ist, in Zeugnis und Dienst gerecht werden - zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gemeinsame Basis des Glaubens ist das Wort Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt, sowie das Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift.

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